Streuobstinitiative Hausen
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Steinkauz kommt zurück

Streuobstinitiative plant künstliche Nisthilfen im Schweinfurter Oberland

 

 

Der Steinkauz ist zurückgekehrt in die Landschaft im Gebiet der Rhön und des Grabfeldes. Seit einiger Zeit beginnt er, sich auch im Schweinfurter Oberland anzusiedeln, so Daniel Scheffler.

 

Der Kreisgruppenvorsitzende Rhön/Grabfeld im Landesverband für Vogelschutz berichtete in einem sehr gut besuchten Vortrag mit eindrucksvollen Fotos von den Bemühungen, den Steinkauz bei uns wieder heimisch werden zu lassen. Nach Scheffler werden tiefere Asthöhlen in alten Obstbäumen gerne vom Steinkauz als Brutstätte angenommen. Typische Landschaften für die Ansiedlung des Steinkauzes sind offene Obstbaumwiesen und mit Büschen bewachsene Graslandschaften. Ein Feind des Steinkauzes ist der Steinmarder.

 

In den 70er Jahres des letzten Jahrhunderts war der Steinkauz in Unterfranken und Thüringen nahezu ausgerottet, berichtete Scheffler weiter. Verantwortlich dafür waren die intensive Landwirtschaft und der damit verbundene Gifteinsatz. Scheffler erhielt im Jahr 2012 aus der Hand von Bundespräsident Joachim Gauck den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für seine Bemühungen um den Steinkauz. Der Schwerpunkt der Steinkauzpopulation liegt heute in Nordrheinwestfalen mit zirka 5000 Brutpaaren und in Hessen.

 

Der Sprecher der Obstbauminitiative, Christian Schäflein, versicherte, dass die Mitglieder die weitere Ausbreitung des Steinkauzes mit einem eigenen Projekt in Hausen unterstützen wollen. Da für die Ansiedlung des Steinkauzes künstliche Nisthilfen in Bäumen günstig sind, sollen solche mittels Röhren aus Lärchenholz erstellt oder beschafft werden. Um sie vor eindringendem Regenwasser zu schützen werden sie mit Dachpappe ummantelt. Für die Materialkosten für diese Nisthilfen erbittet die Streuobstinitiative Spenden.

 

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